USA Teil 2 – Abschluss & Heimreise

USA – Teil 1
Mai 4, 2017
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USA Teil 2 – Abschluss & Heimreise

NY Times Square

Tulsa, Oklahoma:

Insgesamt verbrachten wir fast zwei Wochen in Tulsa, Oklahoma, bei Nicolas Cousine und ihrer Familie. Während dieser Zeit lernten wir das Landleben und die zahlreichen Freiheiten sehr schätzen. So durften wir z.B. auf dem Gelände mit den Luftgewehren schiessen üben oder fuhren mit dem Quad herum. Allerdings birgt das Leben in Oklahoma auch seine Tücken. Einmal entgingen wir nur Haaresbreite einem Tornado. Nur 4 Meilen von unserem Standort entfernt, verwüstete der Tornado zahlreiche Häuser.


Einmal quer durch die USA:

Von Oklahoma ging unsere Fahrt weiter in Richtung Baltimore (Ostküste). Entlang der Strecke besichtigten wir zahlreiche National Parks. Besonders in Erinnerung geblieben sind uns die riesigen Tropfsteinhöhlen im Mammoth Cave National Park oder die Blue Ridge Mountains. Diese durchqueerten wir unter anderem im Blue Ridge Mountains National Park. Des weitern befuhren wir auch einen Grossteil des über 700 km langen Blue Ridge Parkway. Eine Nebenstrasse, welche von Cherokee (nähe Asheville) bis nach Waynesboro führt. Unterwegs kamen wir auch am Dörfchen „Little Switzerland“ vorbei 🙂


Washington DC, 29. Mai 2017:

In Washington erreichten wir die Ostküste der USA und somit fast das Ende unserer Reise, welche uns in fast 9 Monaten über 35’000 km weit gebracht hat. Wir hatten Glück, dass wir uns schon frühzeitig um einen Standplatz in der Nähe der Haupstadt gekümmert hatten. Denn an unserem Ankunftswochenende war ausgerechnet „Memorial Day“. Einer der wichtigsten Feiertage in den USA.  Im Louise F. Cosca Regional Park konnten wir für umgerechnet 20 Dollar pro Nacht stehen. Dieser Stellplatz liegt nur unweit ausserhalb der Stadtgrenzen. In nur 10 Minuten Fahrzeit lässt sich die U-Bahn ins Stadtzentrum erreichen.
In Washington besuchten wir unter anderem das Museum of National History oder das Air & Space Museum. Daneben besichtigen wir zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten. Die Stadt selbst versprüht ihren ganz eigenen Charm, da die meisten Gebäude nicht höher als wenige Stockwerke hoch sind. Somit hat man eigentlich nie das Gefühl in einer Grossstadt zu sein.


Auf Wiedersehen USA – Time to say goodbye

Vom Louise F. Costca Regional Park (Washington) fuhren wir noch eine letzte, kurze Tagesetappe mit unserem Wohnmobil bis nach Baltimore. Um genügend Zeit für die letzten Vorbereitungen zur Verschiffung zu haben, erreichten wir unseren letzten Campingplatz der Reise schon um die Mittagszeit. Den Nachmittag über packten wir unsere Koffer, verstauten schon alles mögliche Seefest und bereiteten uns für die Abgabe des Wohnmobils am nächsten Tag vor. Nach einer kurzen Nacht fuhren wir zu unserer Agentur „Seabrigde Lamprecht“. Das Erstellen der notwendigen Papiere dauerte nur rund 30′. Danach fuhren wir mit dem Wohnmobil in den Hafen. Hier erwartete uns ein Mitarbeiter der Verschiffungs-Agentur. Mit seiner Hilfe war das Wohnmobil nach rund einer Stunde abgegeben.
Vom Hafen aus ging es mit den Koffern zur Autovermietung in die Innenstadt von Baltimore. Hier übernahmen wir unseren Mietwagen, mit welchem wir nach New York fuhren. In New York übernachten wir im POD 39 Hotel, direkt in Manhatten. Eine super Wahl! Das Zimmer war zwar sehr klein, dafür aber top modern, sauber – und das wichtigste: bezahlbar. Wir genossen unseren letzten Abend der Reise mit einem leckeren Abendessen im Bubba Gump Themenrestaurant. Da unser Flieger erst am nächsten Tag um 23:45 ging, hatten wir noch einen vollen Tag zur Stadtbesichtigung, welchen wir voll auskosteten. Entsprechend müde waren wir, als wir am Abend den Flughafen JFK erreichten.
Der krönende Abschluss unserer Reise bildete der Rückflug in der Business Class. (Nicolas hatte zum Glück in den letzten Jahren genügend Meilen gesammelt, sodass wir diese dagegen eintauschen konnten.)


Hamburg:

Nach rund 4 Wochen traf unser Wohnmobil im Hafen von Hamburg ein. Nicolas entschloss sich, dass Wohnmobil selbständig abzuholen, da Sarah schon wieder eine neue Stelle gefunden hatte und arbeiten musste.

Da er schon einen Abend vorher anreiste, hatte er noch genügend Zeit für eine kleine Stadtbesichtigung. Kurz: Hamburg ist eine tolle Stadt!

Die Auslösung aus dem Hafen am nächsten Morgen dauerte dank den netten Hafenmitarbeitern keine zwei Stunden. Nach der erfolgten Auslösung musste das Wohnmobil nur noch in die Schweiz gefahren werden, wo es baldmöglichst einen neuen Besitzer finden soll, um mit ihm weitere Abenteuer zu erleben.


Vielen Dank!

An dieser Stelle möchten wir uns bei Euch bedanken. Vielen Dank für die zahlreichen Feedbacks zu unserem Blog, für die tollen Routenempfehlungen, die netten Begegnungen sowie für eure Unterstützung während unserer Reise!

 

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